Montag, 9. Dezember 2013

XPress 11

Moldex3D in der Anwendung
Entscheidungsgrundlagen parallel zur Formteil/Werkzeugkonstruktion

Abbildung 1: PLEXPERT - Moldex3D
Ein wesentliches Qualitätsmerkmal von Moldex3D ist die Berechnung
der Temperatur im Prozess.
Die Viskosität sinkt bei einigen Materialien überproportional, wenn
diese hoher Scherung ausgesetzt sind.





Moldex3D liefert dem Werkzeugkonstrukteur Informationen über:
  • Scherung im Anschnittbereich
  • Temperaturverteilung im Werkzeug
  • Effizienz der Temperierung
  • Druckverluste in den Kühlkreisläufen
  • Positionierung von Auswerfern

Abbildung 2: PLEXPERT - MID
Im rechts dargestellten Beispiel wird ein LCP Material verarbeitet. Dieses zeichnet sich durch eine geringe Wärmekapazität und eine hohe Wärmeleitung aus. Durch das Wissen um die Temperaturen und Fließverhältnisse aus der Simulation, konnte der Konstrukteur das Werkzeug richtig auslegen.


Erklärungen zu den Bildern:

Abbildung 1: PLEXPERT - Moldex3D

Mit Moldex3D werden die Verhältnisse im Anschnitt korrekt simuliert. Die Aufgabe des Werkzeugmachers ist es, den Anschnittquerschnitt so zu wählen, dass eine Balance zwischen Füllung bei geringer Scherung und rechtzeitigem Erstarren gegeben ist. 
Im vorliegenden Fall ist der Bananenanschnitt so optimiert worden, dass der Siegelpunkt rechtzeitig erreicht wird und bei der Füllung kein Materialabbau durch zu hohe Scherung auftritt. In der Vergrößerung ist die Temperaturerhöhung durch Friktion zu sehen.
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Abbildung 2: PLEXPERT - MID

Entwicklung des MID Trägers vom Spritzteil bis zur komplett bestückten MID Einheit. Mittels Laser werden Bohrungen erzeugt. Durch Moldex3D sind minimale Wandstärke in diesen Bereichen ermittelt worden, so dass keine Stagnation der Schmelze oder Lufteinschlüsse auftreten.
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