Donnerstag, 20. Februar 2014

XPress 1401

Simulationsergebnisse verstehen

PLEXPERT - Seminar
Abb. 1: Klick für mehr Infos, K-Messe
Die K-Messe zeigt bei der Funktionalität von Spritzgieß-Simulationen eine erstaunliche Entwicklung. PLEXPERT hat aber erkannt, dass die Anwendung der Ergebnisse hinter deren Möglichkeiten zurück bleiben. 

Unsere langjährigen Kontakte mit Formteil- und Werkzeugkonstrukteuren haben gezeigt, dass die Ergebnisse nicht immer vom Endabnehmer verstanden werden. Wie eine Übertragung in die praktische Anwendung erfolgen soll, erschließt sich nicht automatisch. 

PLEXPERT - Seminar
Abb.2: Klick aufs Bild für mehr Infos
Um die Möglichkeiten der Simulation in vollem Umfang zu nutzen, hat PLEXPERT das Seminar "Simulationsergebnisse verstehen" entwickelt.
In einer kleinen Gruppe werden interaktiv die Ergebnisse der Simulation besprochen. Die praktische Umsetzung wird anhand von zahlreichen Beispielen illustriert. 

Projektleiter, Formteil-, Werkzeugkonstrukteure,
Einrichter und Mitarbeiter der Qualitätssicherung lernen die Umsetzung der Simulationsergebnisse in die Praxis.




Abb. 3: Klick aufs Biild für eine größere Darstellung


Erklärungen zu den Bildern:

Abb. 1:
Thomas Mann, Geschäftsführer der PLEXPERT GmbH, bei der Entnahme von frisch gespritzten Zugstäben für einen Vergleich von Simulation und Praxis.

Abb. 2:
Schulungen entfalten die beste Wirkung in kleinen Gruppen. Aus diesem Grund arbeiten wir mit maximal acht Teilnehmern in unserem eigenen Schulungsraum. Bei Bedarf führen wir auch individuelle Schulungen bei den Unternehmen vor Ort durch.

Abb. 3:
Meilensteine der Spritzguss-Simulation auf der K-Messe:
Vor 30 Jahren, auf der K´ 83, stellten die deutschen Rohstofflieferanten die erste kommerzielle Moldflow-Anwendung der Spritzguss-Simulation vor. Auf einem dreidimensionalen Schalenmodell (Hele-Shaw) wurde die Formfüllung berechnet und visualisiert. Die Viskositätsbeschreibung basierte auf dem 1st bzw. 2nd Order Modell. Drei Jahre später, auf der K´ 86, folgte die Berechnung der Nachdruckphase. Zur Beschreibung der Viskosität bei niedrigen Scherraten wird seitdem das damals neu entwickelte Cross-WLF-Modell eingesetzt. Die K´ 91 bildet den Rahmen zur Vorstellung der ersten Schwindungs- und Verzugsberechnung. Ein weiterer Meilenstein (K´ 98) war die Einführung der Desktop-Lösungen (C-MOLD). Die einfachere Bedienung und Handhabung machte die Simulation einem breiteren Anwenderkreis zugänglich. Wichtiges Argument für den Einsatz eines bestimmten Programms war die Anzahl der verfügbaren rheologischen Polymerdatensätze. Der Einsatz der Navier-Stokes-basierten realen 3D thermische, rheologische, physikalische Berechnung wurde mit Sigmasoft auf der K´ 01 vorgestellt. Cadmould 3D-F wurde auf der K´ 07 präsentiert, zur schnelleren und stabileren Berechnung auf dem Schalenmodell. Durch MOLDEX3D wurde auf der K´ 13 die 3D Berechnung für Sonderverfahren (MuCell, GID, WIT, …) erweitert.

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